Die Fliege
Eine kosmische und surreale Reise durch das winzige – und doch gigantische – Leben einer ganz gewöhnlichen Fliege. Von ihrer zufälligen Geburt bis zu ihrem unausweichlichen Schicksal eröffnet sich uns eine verrückte, poetische und unbändige Welt, in der alles – aber auch wirklich alles – zum Leben erwacht: aus Abfall entstandene Gegenstände, aus dem Nichts geschaffene Emotionen, Gesten, die mehr sagen als Worte.
Ein einziger Schauspieler auf der Bühne, doch in seinem Inneren tausend Figuren, tausend Universen, die mit Klängen, Geräuschen, Spucken, Knarren und Flüstern eine Geschichte erzählen, die unsere eigene ist, alltäglich und absurd, wahr und verzerrt wie in einem zerbrochenen Spiegel.
Es ist die Geschichte von jemandem, der versucht, die Welt zu verstehen, ohne Zeit zu haben, sie zu lernen. Von einer kleinen Fliege, die mit der aufdringlichen Liebe der Eltern, mit dem Urteil der Passanten, mit der Verwechslung von Schokolade und… ganz anderem konfrontiert wird.
Die Grenze zwischen dem Realen und dem Absurden löst sich auf, in einer Sprache aus recyceltem Material und purer Fantasie. Ein Stück, das sich zwischen Plätzen und Straßen bewegt, das überrascht, erschüttert, bewegt und zum Lachen bringt, wo man es am wenigsten erwartet. Denn auch im kleinsten, herumtrippelnden Leben steckt das ganze Chaos – und das Wunder – der Existenz. Im Anschluss an „IL Uomo mangia carta“ folgt eine Geschichte, eine Erzählung, fantastisch und doch real und alltäglich, die die Natur und unseren Umgang mit ihr thematisiert, aber die Liebe löst immer alles.